Allgemeine Fragen

Kann die Leistungsoptimierung wieder rückgängig gemacht werden?

Selbstverständlich ist es jederzeit problemlos möglich Ihr Fahrzeug in den serienmäßigen Zustand zu versetzen.

Steuer und Versicherung?

Ergeben Sich finanzielle Nachteile im Bereich Steuern und Versicherung durch eine Leistungsoptimierung? Da sich die Abgas- und Geräuschemissionsgrenzwerte nicht ändern, bleiben auch die Kraftfahrzeugsteuersätze unverändert. Nicht mehr die Motorleistung ist ausschlaggebend für die Versicherer, sondern die fahrzeugspezifischen Typenklassen sowie die je nach Versicherung variierenden Berechnungsgrundsätze. Eine Änderung der Typenklasse entsteht nicht bei einer Optimierung. Somit erhöhen sich die Versicherungsbeiträge nicht.

Was ist nach der Optimierung zu beachten?

Grundsätzlich müssen Sie bei einem optimierten Fahrzeug nicht mehr beachten, als bei einem serienmäßigen Fahrzeug. Dennoch möchten wir Ihnen einige Dinge näher bringen, damit Sie lange Freude an Ihrem Fahrzeug haben. Bitte halten Sie die vorgeschriebenen Wartungsintervalle ein. Überprüfen Sie regelmäßig den Ölstand Ihres Fahrzeuges und wechseln Sie das Öl rechtzeitig. Achten Sie hierbei auch auf die Qualität. Wichtig ist, belasten Sie den Motor nie bevor er nicht die entsprechende Öltemperatur erreicht hat. Wenn Sie ein Fahrzeug mit Abgasturbolader haben, gönnen Sie Ihrem Fahrzeug nach längeren Volllastfahrten ein paar Minuten bei Leerlaufdrehzahl nachzulaufen, so dass der Turbolader etwas abkühlen kann. Haben Sie einen Ottomotor in Ihrem Fahrzeug verbaut, empfiehlt es sich qualitativ hochwertige Kraftstoffe mit einer Oktanzahl von 98 Oktan oder höherwertig zu tanken. Tun Sie dieses nicht, kann es zu spürbaren Leistungseinbußen kommen. Die Leistungsoptimierung ist auf höhere Oktanzahlen optimiert und nutzt diese voll aus.

Erfolgt die Optimierung durch ein Zusatzsteuergerät?

Nein, die Leistungssteigerung erfolgt direkt im Motorsteuergerät. Dort kann ein vielfaches an Kennfeldern bearbeitet werden und damit die Leistung individueller und kraftvoller realisiert werden. Nur in wenigen Einzelfällen bieten wir auch Zusatzsteuergeräte an, die nach einer aufwendigen Entwicklungsphase die Signale des Motorsteuergerätes anhand unserer Kennfelder modifiziert. Sofern es sich um ein Zusatzsteuergerät handelt, geben wir dies im Datenblatt Ihres Fahrzeugs an.

Wird mein Fahrzeug auf dem Prüfstand abgestimmt?

Wenn wir eine Leistungsoptimierung entwickeln, muss sich das Testfahrzeug zahlreichen Prüfstandtests und Fahrtests unterziehen. Die Feinabstimmung erfolgt auf einem zertifizierten Prüfstand. Denn nur dort kann man die Motorleistung, insbesondere die Leistungsentwicklung, Leistungsentfaltung, die Motorcharakteristik sowie den Drehmomentverlauf bis ins kleinste Detail einstellen, überprüfen und anpassen. Auch die Prüf-Ingenieure bei der Teilegutachten Erstellung sowie die Fachpresse testen das Fahrzeug mit der Optimierung ausgiebig. So können wir Ihnen die Alltagstauglichkeit und Standfestigkeit unserer Produkte garantieren. Die Fahrzeuge werden zu entsprechenden Prüfinstituten zur Abgasuntersuchung gebracht. Hier überprüfen Ingenieure die Abgasgrenzwerte, ohne die eine Erstellung eines Teile-Gutachtens undenkbar wäre. Daher ist eine Abstimmung Ihres Fahrzeuges auf dem Prüfstand nicht nötig. Selbstverständlich messen wir, wenn Sie dies wünschen, die Motorleistung Ihres Fahrzeuges auf einem Prüfstand und erstellen Ihnen gerne ein Leistungsdiagramm. Wir empfehlen im Zuge der Optimierungen zwei Messungen durchführen zu lassen, so dass Sie ein aussagefähiges Leistungsdiagramm erhalten. back

Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit?

Wie wird die Beschleunigung verändert? Kommt es zu einer deutlich schnelleren Höchstgeschwindigkeit? Die Beschleunigung und die Höchstgeschwindigkeit sind von vielen Faktoren abhängig. Oftmals lassen sich schon Unterschiede bei gleichen Modellen mit nur unterschiedlichen Ausstattungsvarianten feststellen. Auch die Rad-/Reifen-Kombination sowie weitere technische Veränderungen sind maßgeblich entscheidend für die Beantwortung dieser Frage. Bitte beachten Sie daher, dass unsere Angaben über die Höchstgeschwindigkeit und die Beschleunigung nur als Richtwerte dienen und daher stark variieren können. Die bessere Beschleunigung bei Turbo-Motoren ist deutlich spürbar. Schließlich steigt das Drehmoment teilweise um 20-30% an. Bei der Höchstgeschwindigkeit ist zu beachten, dass der Windwiderstand in der zweiten Potenz steigt und man dadurch sehr viel Leistung benötigt, um wirklich schneller fahren zu können. Des Weiteren ist das Getriebe meist in der Übersetzung so abgestimmt, dass an der Drehzahl der höchsten Leistung auch die höchste Geschwindigkeit erreicht wird. Mit steigender Geschwindigkeit und Drehzahl sinkt aber bei allen Turbomotoren wieder die Leistung, so dass je nach Fahrzeug und Aufbau circa 5 km/h mehr möglich sind.

Geht auch mehr Leistung?

Kann man nicht noch mehr als die angegebenen Werte bei einer Leistungssteigerung herausholen? Hier gilt: Selbstverständlich ist es bei vielen Motoren möglich, eine höhere Leistung zu erzielen, wobei aber oftmals festgelegte Abgasgrenzwerte überschritten werden und ein Teilegutachten zur Eintragung nicht möglich ist. Wir bieten – in Ihrem Interesse- solche Versionen nur für den Motorsport oder den Export an, da diese Optimierungen bei einem normalen Straßenfahrzeug zu einem unnötig hohen Verschleiß führen würden. Unsere Philosophie besteht darin, dass maximale an Leistung für Sie herauszuholen ohne dabei den Verschleiß Ihres Fahrzeugs unnötig voran zu treiben.

Was wird bei der Optimierung verändert?

In Abhängigkeit der Steuergerätegeneration kommen verschiedene Werkzeuggruppen und Zugriffsmöglichkeiten zum Einsatz. Es werden immer die Seriendaten des Herstellers individuell auf den Motor des Fahrzeuges abgestimmt, hierbei werden in der Regel die Einspritzzeiten / Zündung und z.B. der Ladedruck verändert bzw. optimiert.

Brauche ich eine andere Bereifung nach der Optimierung?

Der Reifenindex (Geschwindigkeitsindex) ist zu beachten. In den meisten Fällen sind die Reserven immer groß genug, um eine höhere Geschwindigkeit zuzulassen. In einigen Spezialfällen richten wir uns mit der Höchstgeschwindigkeit nach den vorhandenen Reifen, um einer Neuanschaffung aus dem Weg zu gehen.

Motor

Wie verändert sich der Verbrauch?

Eine höhere Leistung kommt durch das Umsetzen von mehr verbrennbarer Kraftstoffmasse zustande. Nicht ständig wird das Fahrzeug Vollgas betrieben. Im Allgemeinen sinkt der Verbrauch im alltäglichen Fahrbetrieb sogar etwas. Das liegt, neben den verbrennungstechnischen Gründen (Frühzündung/Einspritzung), primär am höheren Drehmoment. Durch das starke Drehmoment kann man niedertouriger fahren, sowie früher schalten, dadurch wird die Drehzahl reduziert. Dadurch wird die innermotorische Reibung reduziert und man erreicht einen besseren spezifischen Verbrauch. Bei normaler Fahrweise ist ein Minderverbrauch von circa ½ Liter realistisch. So genannte ECO Tuning-Maßnahmen sind nichts anderes und bringen auch keine höhere Ersparnis.

Hat der Motor einen höheren Verschleiß?

Ein höherer Verschleiß des Motors ist nicht messbar. Er tritt nur auf, wenn der Motor dauerhaft oberhalb der Serienleistung betrieben wird. Bei normaler Fahrweise ist keinerlei Veränderung festzustellen. Bei den heutigen Motorengenerationen überwachen eine Vielzahl von Sensoren den Motor und sorgen für seine Standfestigkeit. Des Weiteren sind Motoren seitens des Herstellers so konzipiert, dass sie eine enorme Standfestigkeit und Alltagstauglichkeit haben. Die Hersteller verkaufen Ihre Fahrzeuge weltweit und entwickeln daher Motoren, die mit extremeren Klimabedingungen und qualitativ schlechteren Kraftstoffen genauso gut zu Recht kommen müssen, wie mit europäischen milden Klima und dem qualitativ hochwertigen in Europa erhältlichen Kraftstoffen. Demzufolge sind Motoren sehr standfest und beinhalten viele Reserven, die wir für die Optimierungen nutzen. Ebenso wie die Hersteller bei der Motorentwicklung auf Standfestigkeit und Alltagstauglichkeit großen Wert legen, legt Wetterauer die gleiche Sorgfalt bei der Entwicklung einer Optimierung an den Tag. Unsere Optimierungen sind selbstverständlich so konzipiert, dass Sie die Lebensdauer des Motors in keiner Weise stark beeinträchtigen. Es kann vereinzelt zu einem erhöhten Verschleiß kommen, was allerdings physikalischer Natur ist: wird die Mehrleistung dauerhaft abgerufen oder wird der Motor vor Erreichen der Betriebstemperatur übermäßig belastet, ist ein erhöhter Verschleiß vorprogrammiert.

Wird der Motor evtl. heißer als vorher?

Die Öltemperatur steigt (nur bei Volllast) minimal an. Da sämtliche Schutzfunktionen des Motors beibehalten werden, stellt dies für die Lebensdauer des Aggregats keinerlei Problem dar. Sollte der Motor wärmer werden, würde das überwachende Steuergerät die Leistung eventuell etwas reduzieren.

Ändert sich die Lebensdauer der Aggregate?

Hat das Fahrzeug nach dem Umbau eine kürzere Lebensdauer? Unsere Leistungssteigerungen werden so abgestimmt, dass die Grenzwerte des Fahrzeugs bzw. des Motors und allen dazugehörigen Komponenten nicht überschritten werden. Bei normaler Fahrweise ist mit keinem erhöhten Verschleiß zu rechnen. Die Gesundheit des Motors wird primär durch die Temperatur der verbrannten Abgase bestimmt. Die Abgastemperaturen werden bei der Entwicklung kontrolliert und unter den von Herstellern bekannten Grenzwerten gehalten.

Besteht eine Automatikverträglichkeit?

Gibt es bei einem Automatik-Fahrzeug Besonderheiten? Automatik-Fahrzeuge haben zwar meist eine andere Steuergerätesoftware, aber ansonsten gibt es für die Leistungssteigerung keinen Unterschied. Das Automatik-Steuergerät wird automatisch über CAN Bus (ein Netzwerksystem, dass die Steuergeräte im Fahrzeug miteinander kommunizieren lässt) an die neuen Betriebsbedingungen angepasst. Es findet eine Kommunikation der beiden Geräte statt, die das harmonische Zusammenspiel beider Komponenten gewährleistet. Ausnahmen sind die Audi-VW Modelle mit den Motoren 2.5 TDI, 2.7 Biturbo und 4.2 Biturbo. Dort wird eine Änderung am Getriebesteuergerät vorgenommen, um die höheren Drehmomente harmonisch zu übertragen. Die Änderung ist jeweils im Preis der Leistungssteigerungen enthalten.

Können Gas - betriebene Motoren optimiert werden?

Ja – Die Art des Brennstoffes spielt in dem Fall keine Rolle. Auch hier ist eine Optimierung möglich. Die Klopfferstigkeit von Gas ist sogar besser wie die von Benzin, da Gas eine höhere Oktanzahl aufweist.

Warum stellte der Hersteller nicht die optimalen Werte ein?

Bei der Konstruktion eines Motors und der Abstimmung des Steuergerätes muss der Hersteller einen unbequemen Spagat eingehen. Versicherungsklassen, unterschiedliche Kraftstoffqualitäten in anderen Ländern und mangelnde Fahrzeugwartung dürfen sich nicht nachteilig auswirken. Besonders oft muss im konzerneigenen Angebot Rücksicht auf andere Fahrzeugklassen genommen werden - Motoren werden über die Software gedrosselt, um den Preisabstand zur nächst höheren Fahrzeugklasse zu wahren. Des Weiteren kann auch die Fertigungstoleranz eine Rolle spielen. Wenn das Fahrzeug nach der Produktion auf dem Prüfstand steht, muss die Leistung evtl. noch etwas angehoben werden. Dafür sind Toleranzen notwendig. Wetterauer bietet im Gegensatz zur Seriensoftware eine individuelle Lösung, die sich perfekt auf die Gewohnheiten und Vorlieben des Fahrzeugbesitzers abstimmen lässt.

Kann man mit einem getunten Fahrzeug Biodiesel tanken?

Selbstverständlich. Wenn das Fahrzeug vom Hersteller eine Bio-Diesel Freigabe hat, gibt es keine Probleme. Biodiesel schadet nur den Dichtungen, die dafür nicht ausgelegt sind. Die Leistungsoptimierung verändert daran nichts.

Kann ich eine Sportabgasanlage (Sportauspuff) nachrüsten?

Durch die Sportabgasanlage hat der Motor einen geringeren Abgasgegendruck und dadurch weniger Arbeit das Abgas aus dem Motor zu drücken (=geringerer Energieverlust). Die Folge ist eine leichte Leistungssteigerung. Eigentlich braucht die Leistungsoptimierung nicht verändert zu werden. Durch das bessere entweichen der Gase sinken die Temperaturen für Turbolader und Motor ein wenig. Da dies beim Tuning die wichtigste Begrenzung in Punkto Haltbarkeit des Motors darstellt, können wir die gewonnene Temperaturdifferenz mit mehr Ladedruck auffüllen und entsprechend etwas mehr Leistung erzielen. Die Leistungsausbeute liegt im Bereich von ca. 5-7 PS. Bei einer Änderunge der Kats muss jedoch die Leistungssteigerung auf den massiv geänderten Abgasgegendruck angepasst werden.

Dieselpartikelfilter

Kann man Fahrzeuge mit Dieselpartikelfilter auch leistungssteigern?

Ja. Die Funktion des DPF wird vom Motorsteuergerät überwacht. Ist ein Filter "beladen", d.h. mit Russ angefüllt, wird ein Reinigungsprozess gestartet. Dieser Prozess ist notwendig, weil die Russpartikel erst bei einer bestimmten Betriebstemperatur des Filters oxidiert werden können. Diese Betriebstemperatur wird im Teillastbereich z.B. bei Stadtfahrten oder auf Landstrassen nicht erreicht. Das Motorsteuergerät überwacht durch den Abgasgegendruck den Beladungszustand. Ist der Filter entsprechend gefüllt, wird die Temperatur des Abgases künstlich erhöht. Dies geschieht durch Nacheinspritzung sowie durch Drosseln der zugeführten Frischluftmasse. Das Abgas wird heißer und der Filter entleert sich durch Oxidation. Bei sportlichem Fahren mit hohen Lastanforderungen wird das Abgas ohnehin heißer und der Filter wird schon während der normalen Fahrzyklen gereinigt. Da der Abgasgegendruck im beladenen Zustand des Filters höher ist, können im Abgasstrang höhere Temperaturen entstehen, die bei der Entwicklung von uns berücksichtigt werden.

Bremsen

Muss die Bremse verstärkt werden?

Muss bei der höheren Leistung auch die Bremse verändert werden? Unsere Leistungsoptimierungen sind so konzipiert, dass Sie keine weiteren technischen Maßnahmen durchführen müssen. Die Mehrleistung wird von der serienmäßigen Bremsanlage gut angenommen. Das liegt daran, dass die Hersteller genügend Sicherheits-Reserven bei der Bremsanlage eingeplant haben, die selbst mit der Optimierung nicht überschritten werden.

Garantie

Was ist bei einer Inspektion?

Kann bei einer Inspektion oder Reparatur die Leistungsoptimierung Probleme hervorrufen? Die Seriensoftware enthält Diagnose- und Fehlersuchprogramme, diese werden jedoch nicht durch die Leistungsoptimierung verändert. Das elektronische Motormanagement bleibt somit komplett diagnosefähig und kann so über die Schnittstelle der Onboard-Diagnose ausgelesen werden. Die veränderte Software ist nicht direkt über das Diagnoseprotokoll zu erkennen. Jedoch können unter Last entsprechend höhere Einstellungen am Diagnosegerät gemessen werden. back

Maximale Kilometerleistung?

Gibt es Vorschriften über die Mindestlaufleistung / Maximallaufleistung, die ein Fahrzeug bei einer Optimierung haben sollte? Diese Frage ist nicht mit ja oder nein zu beantworten. Der Motor wird durch eine Optimierung bei einer geringen Laufleistung genauso wenig beeinträchtigt wie bei einer Optimierung mit einer sehr hohen Laufleistung. Grundsätzlich gilt: der allgemeine Gesamtzustand ist entscheidend für die Optimierung. Wenn das Fahrzeug ordnungsgemäß gepflegt und gewartet wurde und sich somit in einem technisch einwandfreien Zustand befindet, steht einer Optimierung nichts entgegen. Wetterauer überprüft daher grundsätzlich alle Fahrzeuge vor der Optimierung umfangreich. Werden Fehler oder Mängel festgestellt, lehnen wir- In Ihrem Interesse- eine Leistungsoptimierung ab, bis die Mängel behoben sind.

Erlischt mit der Leistungsoptimierung automatisch die Garantie des Herstellers?

Grundsätzlich gilt: Jeder Fahrzeughersteller haftet für seine Produkte. Somit bleibt die Werksgarantie für Mängel am Fahrzeug, die mit der Leistungsoptimierung nicht im Zusammenhang stehen, definitiv erhalten. Einige Hersteller können Schäden im Motorbereich auf die Leistungsoptimierung schieben, daher empfiehlt sich unsere spezielle Wetterauer Garantie. Wir bieten auf unsere Wetterauer Software 5 Jahre Garantie. Optional können Sie eine Wetterauer-Garantie abschließen, die Sie bei eventuellen Schäden im Bereich Motor, Getriebe und Antrieb absichert.

Wie lange habe ich Garantie auf die Leistungssteigerung?

Die von Wetterauer verwendeten Bauteile sind Qualitätsbauteile aus der Computerindustrie. Sie haben die gleichen oder bessere Spezifikationen wie die der Fahrzeughersteller. Daher wird auf die eingebauten Komponenten und die Software 5 Jahre Garantie gewährt. Als Erweiterung dazu bieten wir optional verschiedene Motorgarantien an. Sie schließen eventuell auftretenden Schäden des Motors, Getriebes oder Antriebsstranges Ihres Fahrzeuges mit ein. Sie unterstreicht unseren hohen Anspruch an eine qualitativ hochwertige und tausendfach bewährte Produktentwicklung. Lesen sie dazu bitte auch unsere Garantiebedingungen.

Umbau

Sieht man die Leistungssteigerung von außen?

Nein. Aber die Leistung ist natürlich messbar z.B. auf dem Prüfstand. Der Elektronik ist dies allerdings nicht anzusehen. Die Diagnosegeräte der Werkstätten können weiterhin regulär benutzt werden und zeigen die Elektronikänderung nicht an.

Wie läuft eine Leistungsoptimierung ab?

Grundsätzlich haben Sie die Wahl: Entweder Sie lassen die Leistungssteigerung direkt bei uns oder bei einem unserer Wetterauer Tuning Points in Ihrer Nähe durchführen. Sie können uns aber auch das Steuergerät einfach zuschicken. Wenn Sie sich für die Versandvariante entschieden haben, müssen Sie das Steuergerät aus Ihrem Fahrzeug ausbauen und zu uns schicken. Bitte beachten Sie, dass hierbei die Dauer der Umrüstung durch den Versand mindestens 2 Tage dauert (per Express-Paketdienst). Steuergeräte, die bis 11 Uhr bei uns sind, werden noch am gleichen Tag zurück geschickt. Wir empfehlen Ihnen daher, die Durchführung der Leistungsoptimierung Ihres Fahrzeuges in einem Wetterauer Tuning Point. Bei den meisten Fahrzeugen wird die Leistungsoptimierung über die werkseitige OBD-Schnittstelle (Onboard Diagnose) eingespielt, genauso, wie es der Hersteller auch macht. Die Seriensoftware wird zunächst ausgelesen, anschließend mit den Kennfeldern versehen, die wir zuvor auf dem Prüfstand entwickelt haben und welche von den Ingeneuren des Abgaslabors abgenommen wurden. Die optimierte Software wird in das Fahrzeug programmiert. Dieser Ablauf benötigt etwa ein bis zwei Stunden. Jede Wetterauer Software wird im Labor in Koblenz entwickelt und sorgfältig geprüft. Auch wenn Sie die Optimierung bei einem Wetterauer Tuning Point in Ihrer Nähe durchführen lassen, werden die Kennfelddaten Ihres Fahrzeuges mit den gleichen Programmierverfahren ausgelesen (s.o.) und werden dann nach Koblenz verschickt, wo die Optimierung der Daten in gleich bleibender Qualität erfolgt. Selbstverständlich können wir gerne eine ganz individuelle Abstimmung nach Ihren Wünschen durchführen.

Sonstiges

Kann man mit einem getunten Fahrzeug auch noch Biodiesel tanken?

Selbstverständlich. Wenn das Fahrzeug vom Hersteller eine Bio-Diesel Freigabe hat, gibt es keine Probleme.

Kann der Hersteller das nicht selber?

Warum stellte der Hersteller nicht selbst das Fahrzeug auf den optimalen Wert ein? Bei der Konstrukion eines Motors und der Abstimmung des Steuergerätes muss der Hersteller einen unbequemen Spagat eingehen. Versicherungsklassen, unterschiedliche Spritqualitäten in anderen Ländern und mangelnde Fahrzeugwartung dürfen sich nicht nachteilig auswirken. Besonders oft muss im konzerneigenen Angebot Rücksicht auf andere Fahrzeugklassen genommen werden - Motoren werden über die Software gedrosselt, um den Preisabstand zur nächsthöheren Fahrzeugklasse zu wahren. Desweiteren kann auch die Fertigungstoleranz eine Rolle spielen. Wenn das Fahrzeug nach der Produktion auf dem Prüfstand steht, muss die Leistung evtl. noch etwas angehoben werden. Dafür sind Toleranzen notwendig. Wetterauer bietet im Gegensatz zur Seriensoftware eine individuelle Lösung, die sich perfekt auf die Gewohnheiten und Vorlieben des Fahrzeugbesitzers abstimmen lässt.

Gibt es Testberichte zu Chip-Tuning?

Ja. Bitte informieren sie sich unter Aktuelles/Presse über neue Tests. Dort sind eine Reihe von Berichten von unabhängigen Magazinen zu finden. Wetterauer stellt der Fachpresse regelmäßig seine neuesten Entwicklungen für ausführliche Tests zur Verfügung.

Kann man mit einem getunten Fahrzeug E10 tanken?

Nein! Die Leistungsoptimierung bei Ottomotoren ist für Super Plus optimiert. Super ROZ95 kann jedoch - mit Leistungseinbußen gegenüber Super Plus - weiterhin gefahren werden. E10 ist aufgrund seiner Zusammensetzung nicht für leistungsgesteigerte Fahrzeuge geeignet. Bei einer Fehlbetankung mit E10 sollten Sie darauf achten nicht dauerhaft die volle Leistung zu fordern.

Fahrleistungen

Wie viel schneller wird mein Auto?

Abhängig von verschiedenen Faktoren (Saugmotor, Turbo, Laufleistung etc.)

Falls Ihre Frage hier nicht oder nicht ausreichend beantwortet wird, senden Sie uns bitte eine Nachricht
Antriebsstrang

Antriebsschlupfregelung (ASR)

Sie wird auch Traktionskontrolle genannt. Sie sorgt dafür, dass die Räder beim Beschleunigen nicht durchdrehen. Durch Sensoren erkennt das System, wie viel Haftung ein Rad auf der Straße hat. Wenn ein zu großer Schlupf der Antriebsräder auftritt, wird die Motorleistung durch das ASR gedrosselt, bis es wieder genug Traktion und Fahrstabilität gibt.

Schleppmoment

Unter dem Leerlaufmoment oder Schleppmoment versteht man den Schleppverlust einer Lamellenkupplung, der im geöffneten Kupplungszustand besteht. Primäre Einflussgrößen sind dabei die dynamische Viskosität des Öls, der Ölfüllstand, Belagbreite, Anzahl der Reibflächen oder Reibpaare, mittlerer Reibdurchmesser, die Drehzahl und das Lüftspiel. Sekundäre Einflüsse sind die Belagoberfläche, Reibbelagnutzung und Stahlgegenlamellenbeschaffenheit.

Getriebe: DSG

(DSG) Ein Doppelkupplungsgetriebe ist ein automatisiertes Schaltgetriebe, das mittels zweier Teilgetriebe einen vollautomatischen Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht. Die Getriebesteuerung wählt die Gänge selbsttätig oder nach Fahrerwun...

Getriebe: Multitronic

(Multitronic) ist die Bezeichnung des PKW-Herstellers Audi für ein stufenloses vollautomatisches Getriebe, das nach dem Prinzip der Variomatic aufgebaut ist. Durch die stufenlose Übersetzung und die Verwendung einer adaptiven Kennfeldsteuerung wird weitgehend der wirtschaftliche Drehzahlbereich mit dem höchsten Drehmoment genutzt. Somit ermöglicht die Multitronic besseres Beschleunigen als herkömmliche Schaltgetriebe, und durch die Steuerung des Übersetzungsverhältnisses nahe am Bestpunkt einen niedrigen Kraftstoffverbrauch. Die Spreizung von etwa 6:1 liegt über den Werten der meisten CVT-Getriebe (ca. 4:1 bis 5:1)

Getriebe: Tiptronic

(Tiptronic) ist eine Marke der Porsche AG für einen Handschaltmodus bei Automatikgetrieben. Der Tiptronic-Wählhebel hat in der linken Gasse die normale Anordnung der Stufen wie bei einem Automatikgetriebe, wobei von D aus eine Verbindung zu einer zweiten parallel liegenden Gasse rechts besteht. Man schaltet in dieser zweiten Gasse durch Betätigung des Schalthebels eine Stufe hoch ('+') oder herunter ('-'). In der Version Tiptronic S, die erstmals im 1995er Modell des Porsche 993 zum Einsatz kam, wurde diese Funktion zusätzlich in Wipptasten am Lenkrad integriert. Diese bieten auf der rechten und linken Seite des Lenkrads jeweils die Möglichkeit mit dem Daumen „+“ oder „-“ zu wählen. Bei neueren Porsche-Modellen gibt es stattdessen Tasten, die durch Ziehen und Drücken betätigt werden. Audi verwendet hingegen zur lenkradnahen Bedienung des Getriebes sogenannte Schaltpaddel, hinter dem Lenkrad positionierte Wippen, die durch Ziehen betätigt werden. Hierbei wählt man auf der rechten Seite „+“ und auf der linken Seite „-“.

Differential

Erlaubt einen Drehzahlausgleich zwischen den angetriebenen Rädern einer Achse. Der ist nötig, weil bei Kurvenfahrt das linke und das rechte Rad einen unterschiedlich langen Weg zurücklegen. Starr verbunden würden beide radieren.

Schwungscheibe

Ein Schwungrad ist ein Maschinenelement. Es wird unter anderem zur Speicherung kinetischer Energie genutzt, indem seine Drehbewegung (Rotation) ausgenutzt wird. Außerdem werden Schwungräder zur Stabilisierung eingesetzt.

Transaxle

Transaxle (englisch transmission = Getriebe und axle = Achse) ist die Bezeichnung für eine Antriebsbauform in Fahrzeugen, bei denen der Motor vorne, das Getriebe jedoch an der angetriebenen Hinterachse sitzt. Bei dieser Form des Hinterradantriebes sind Getriebe, Differential und Achsantrieb in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht und mit dem Motor durch eine Welle, die Transaxlewelle, verbunden.

Motor

AGT / EGT

(Abgastemperatur, Exhaust Gas Temperature) Die Abgastemperatur ist ein wichtiger Indikator und Faktor für den Motor, da sie viel über den Zustand der Verbrennung aussagt. Abgastemperatursensoren sind in modernen Fahrzeugen unverzichtbar, da das Motorsteuergerät die Motor-Komponenten im Bereich des heißen Abgasstroms vor kritischer Überhitzung schützen muss.

AGR / EGR

Abgasrückführung (AGR) / Exhaust Gas Recirculation (EGR) AGR ist eine Methode zur Minderung des Schadstoffausstoßes bei der Kraftstoffverbrennung. Am Abgaskrümmer wird dabei eine definierte Menge Abgas entnommen und der Ansaugluft wieder zugemischt. Die Verbrennungstemperatur in den Zylindern wird abgesenkt, da sich der Sauerstoffanteil im Kraftstoff-Luft-Gemisch verringert. Da die schädlichen Stickstoffoxide (NOX) vorwiegend bei hohen Temperaturen und Drücken entstehen, kann mit der Abgasrückführung die in die Umwelt abgegebene Stickstoffoxidkonzentration um bis zu 50 Prozent reduziert werden.

DPF

Die Aufgabe der Diesel-Partikelfilter besteht darin, Rußpartikel und Feinstaub im Abgasstrom von Dieselfahrzeugen zurückzuhalten und diese Schadstoffe während der Regenerationsphase in CO2 umzuwandeln.

Kat Abschaltung

Die meisten Fahrzeuge besitzen zwei Katalysatoren je Zylinderbank, welche durch eine Vor- und eine Nachkatsonde überwacht werden. Tauscht man die originalen Kats gegen Sport- oder Rennkats aus oder entfernt diese gar, können die Reinigungswerte nicht mehr erfüllt werden, wodurch die EPC oder Motorlampe im Kombiinstrument leuchtet und je nach Fahrzeug dieses nur noch im Notlauf mit reduzierter Leistung bewegt werden kann. Für diesen Zweck ist die Deaktivierung der Kat-Überwachung notwendig.

Was ist AdBlue?

AdBlue ist eine wässrige Harnstofflösung, bestehend aus 32,5 Prozent hochreinem Harnstoff und 67,5 Prozent demineralisiertem Wasser. Mit dieser Lösung wird der Ausstoß von Stickoxiden (NOx) bei Dieselmotoren um bis zu 90 Prozent reduziert.

Downsizing

Downsizing bedeutet eine Verkleinerung technischer Größen (zum Beispiel Gewicht, Hubraum) bei gleicher oder ähnlicher Leistungsfähigkeit – hierdurch sinkt der Energieverbrauch. Das bekannteste Downsizing in der Automobilindustrie besteht darin, zur Effizienzsteigerung einerseits den Hubraum der Verbrennungsmotoren zu verringern, gleichzeitig aber die spezifische Hubraumleistung so weit zu erhöhen, so dass diese Downsizing-Motoren in etwa die gleiche Leistung haben wie die hubraumstärkeren Motoren zuvor. Die Leistung wird meist durch mehrere Maßnahmen gesteigert, zum Beispiel • Aufladung des Motors, oft auch mit Verwendung aufwändigerer Ladertechnik (zum Beispiel mit variabler Turbinengeometrie oder Registeraufladung) • Verbesserungen der Motorsteuerung • Verringerung der inneren Reibung durch reibungsärmere Werkstoffpaarungen • Verringerung der bewegten Massen (z.B. leichtere Pleuelstangen oder Nockenwellen) • Verringerung der Zylinderanzahl

Ladedruckregelung

Den optimalen Ladedruck erreicht man nur elektronisch. Haupteingangssignale für das Ladedrucksteuergerät sind Ladedruck, Drosselklappenstellung und Klopfneigung. Korrektursignale sind: Ansauglufttemperatur, Motortemperatur, Drehzahl, Umgebungsdruck. Das Ladedrucksteuergerät steuert ein Taktventil an, das wiederum das Ladedruckregelventil öffnet bzw. schließt. Es gilt folgendes Prinzip: Ladedruck niedrig > Taktventil offen > Ladedruckregelventil geschlossen > Turbine enthält vollen Abgasstrom Ladedruck hoch > Taktventil geschlossen > Ladedruckregelventil geöffnet > Turbine erhält gedrosselten Abgasstrom

Fehlerspeicher

Der Fehlerspeicher ist Teil eines Steuergeräts moderner Fahrzeuge, die eine OBD-Schnittstelle besitzen. Er speichert die Aufzeichnung von Störungen oder technischen Defekten im KFZ.

Turbolader

Ein Turbolader, auch Abgasturbolader (ATL) oder umgangssprachlich Turbo, dient der Leistungs- oder Effizienzsteigerung von Verbrennungsmotoren. Ein Turbolader besteht aus einer Abgasturbine, die ihre Energie aus dem Restdruck der Abgase bezieht, und einem von der Turbine angetriebenen Verdichter für die Luftzufuhr des Motors, der den Luftdurchsatz erhöht oder die Ansaugarbeit der Kolben vermindert. Turbolader können den Druck (Stauaufladung) und die Bewegungsenergie der Abgase (Stoßaufladung) nutzen. In Verbindung mit einem Ladeluftkühler kann ein höherer Arbeitsdruck bei gleicher Temperatur im Zylinder erreicht werden.

Ladeluftkühler

Ein Ladeluftkühler (englisch: intercooler) ist ein Wärmeübertrager, der im Ansaugtrakt eines aufgeladenen Verbrennungsmotors die Temperatur der dem Motor zugeführten Verbrennungsluft verringert. Der Ladeluftkühler wird im Ansaugtrakt zwischen dem Verdichter (Verdichterrad eines Turboladers oder Kompressors) und dem Einlassventil eingebaut und führt einen Teil der Wärme ab, die durch die Verdichtung der Luft im Turbolader entsteht.

Drallklappen

Eine Drallklappe, auch Swirlflap oder Einlasskanalabschaltung ist ein technisches Bauteil eines Verbrennungsmotors, das in dessen Luftansaugtrakt eingebaut wird, um eine Drehbewegung der angesaugten Luft zu erreichen. Bei einem Vierventilzylinderkopf wird beispielsweise ein Einlasskanal als „Füllungskanal“, der andere als „Drallkanal“ ausgelegt, wobei der Füllungskanal durch eine Drallklappe geschlossen werden kann. Durch das Schließen der Drallklappe entsteht im Drallkanal eine stärkere Verwirbelung, die die Vermischung von Luft und Kraftstoff im niedrigen Drehzahlbereich verbessert. Ist die Drallklappe geöffnet, wird ein höherer Füllgrad des Brennraums mit Luft erreicht, dies geschieht bei hohen Motordrehzahlen. Drallklappen wirken sich positiv auf Emissionen und Kraftstoffverbrauch von Motoren aus.

Lambdaregler / Treibstoffaufbereitung

Die Lambdaregelung stellt im Abgas eines Verbrennungsmotors einen gewünschten Lambdawert ein. Der Lambdawert ist der Restsauerstoffgehalt des Abgases. Das übliche Verhältnis Lambda=1 liegt dann vor, wenn die Luft mit 14,7 zu einem Teil Treibstoff vorliegt

Nockenwellen- Verstellung

Die Nockenwellen-Verstellung passt die Öffnungszeiten der Ventile optimal an alle Betriebsbedingungen an. Dadurch werden optimale Gaswechsel bei unterschiedlichsten Drehzahlen und Motorlasten erreicht. Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen werden gesenkt, Drehmoment und Laufkomfort gesteigert.

Kurbelwellensensor

Der Kurbelwellensensor erfasst Drehzahl und Position der Kurbelwelle. Er ist die spezielle Anwendung eines Induktionsgebers oder Inkrementalgebers, der an der Kurbelwelle z. B. eines Verbrennungsmotors eingesetzt wird.

Luftmassenmesser vs. Luftmengenmesser

Luftmengenmesser messen die Luftmenge mechanisch und haben dadurch ungenauere Messwerte als Luftmassenmesser, zu dem können Luftmassenmesser auch Temperatur und weitere Werte messen. Ein Luftmassenmesser ist die technologische Weiterentwicklung des Luftmengenmessers.

Sekundärluftsystem

Das Sekundärluftsystem (kurz SLS) wird bei Ottomotoren nach einem Kaltstart aktiviert, um die Abgasbestandteile HC und CO in der Warmlaufphase zu minimieren. Es besteht im Wesentlichen aus der Sekundärluftpumpe und dem Sekundärluftventil. Die Pumpe fördert Umgebungsluft, die unter Umgehung des Motors durch das Ventil in den Abgastrakt eingeblasen wird. Dort reagiert die Luft exotherm mit unverbrannten Abgasbestandteilen (thermische Nachverbrennung), wodurch der Katalysator unterstützt wird, auf Betriebstemperatur zu kommen. Je nach Position des Katalysators erfolgt die Lufteinblasung kurz hinter den Auslassventilen bis kurz vor dem Katalysator.

Zündung

Als Zündung bezeichnet man beim Verbrennungsmotor die Entflammung des verdichteten Kraftstoff-Luft-Gemisches im Brennraum des Zylinders. Bei Ottomotoren zündet ein Hochspannungsfunken an der Zündkerze das verdichtete Kraftstoff-Luft-Gemisch, beim Dieselmotor entzündet sich der Brennstoff von selbst, wenn er durch eine Düse fein verteilt in hochverdichtete, heiße Luft eingespritzt wird. (Selbstzündung)

Zündkerze

Eine Zündkerze erzeugt in Ottomotoren und beim Anlassen von Gasturbinen und Strahltriebwerken die für die Zündung des Kraftstoff-Luft-Gemisches nötigen Zündfunken zwischen ihren Elektroden.

Luftfilter

Der Motor saugt abhängig vom Hubraum relativ viel Luft an. Luftfilter sind dafür zuständig, diese Luft zu reinigen und den Motor damit zu versorgen, um ein einwandfreien Verbrennungsprozess zu gewährleisten.

Alpha/N

Die Zusammensetzung des Begriffs Alpha-N oder Alpha/N bezieht sich auf die Menge des einzuspritzenden Benzins, die aus dem Winkel der Drosselklappe (Alpha) und der Drehzahl (N) berechnet wird. Je höher die Drehzahl und je weiter die Drosselklappe geöffnet ist, desto mehr Luft saugt der Motor an. Desweiteren wird die Einspritzmenge noch durch andere Parameter korrigiert. Dazu gehören u.a. Lufttemperatur, Wassertemperatur, Öltemperatur, Lambda und sogar die Batteriespannung.

Wastegate

Ein Wastegate bläst vom Turbo bereits verdichtete Frischluft in den Ansaugtrakt (also vor dem Turbo) oder in die Umgebung ab, wenn der Ladedruck höher als der Sollwert ist. Das Wastegateventil ist damit sozusagen das Frischluftseitige Gegenstück zum Bypassventil, welches nämlich bei Erreichen des gewünschten Ladedrucks einen Teil des Abgasstroms an der Turbine vorbeileitet.

Verschiedene Varianten der Turboaufladung

Twin Scroll Turbo: Twin-Scroll-Lader unterscheiden sich von anderen Ladern durch die abweichende Gestaltung des Turbinengehäuses und stellen eine Alternative zu Bi-Turbo-Konzepten mit zwei parallel angeordneten Abgasturboladern dar. Das Spiralgehäuse der Twin-Scroll-Turbine wird durch einen Flutenteiler in zwei parallel verlaufende Strömungskanäle eingeteilt. In Verbindung mit einem zweiflutigen Abgaskrümmer ermöglicht dies eine getrennte Zuführung der Abgase auf das Turbinenlaufrad. Ziel hierbei ist, eine gegenseitige negative Beeinflussung der einzelnen Zylinder beim Ladungswechsel möglichst zu unterbinden. Im Abgaskrümmer werden die Abgaskanäle von jeweils zwei Zylindern (bei Vierzylinder-Motoren) bzw. drei Zylindern (bei Sechszylinder-Motoren) zu einem Strang zusammengefasst und durch den Aufbau des Twin-Scroll-Turbinengehäuses erst direkt vor dem Turbinenlaufrad wieder zusammengeführt. Die Auswahl der Zylinder erfolgt entsprechend der Zündfolge des Motors, sodass aufeinander folgende Zylinder stets unterschiedlichen Abgassträngen zugeordnet werden. Positive Effekte des Twin-Scroll-Laders sind ein reduzierter Abgasgegendruck und ein verbesserter Gaswechsel des Motors, wodurch sich wiederum dessen Verbrauch, Leistung und Ansprechverhalten verbessern. Der Twin-Scroll-Lader darf nicht mit dem Scrollverdichter, wie er beispielsweise in der Klimatechnik zum Einsatz kommt, verwechselt werden. VTG Turbo: Ein Variable-Turbinengeometrie-Lader (VTG-Lader) oder englisch Variable Nozzle Turbocharger (VNT) ist ein Abgasturbolader, der nach dem gleichen Prinzip wie ein Wastegate-Turbolader arbeitet. Er besitzt ebenfalls ein Turbinen- und ein Verdichterrad, die auf einer Welle miteinander verbunden sind. Der Unterschied zum herkömmlichen Turbolader besteht darin, dass der VTG-Lader auf der Eingangsseite verstellbare Leitschaufeln besitzt. Die Leitschaufeln sind mit ihren Wellen auf einem Trägerring befestigt. Auf der Rückseite des Trägerrings haben die Wellen der Leitschaufeln einen Führungszapfen, der in einen Verstellring greift. Alle Leitschaufeln werden gleichzeitig über den Verstellring verdreht. Der Verstellring wird entweder über einen Stellmotor oder durch eine Unterdruckdose bewegt.

Abgasanlage

Die Abgasanlage fasst die aus den Zylindern strömenden Abgase zusammen und reinigt sie von Schadstoffen. Außerdem reduziert sie die Abgasgeräusche und leitet die gereinigten Abgase vom Fahrzeuginneren nach außen.

Zylinderabschaltung

Die Zylinderabschaltung (ZAS) ist ein Ende der 1970er Jahre entwickeltes System zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauches von Verbrennungsmotoren. In Fahrsituationen mit niedrigem Leistungsbedarf wird die Kraftstoffzufuhr unterbrochen beziehungsweise kein Kraftstoff eingespritzt. Dabei werden die Ventile der abgeschalteten Zylinder geschlossen gehalten, um Gaswechselverluste zu vermeiden. Diese Maßnahme konnte Ende der 1990er Jahre den Kraftstoffverbrauch um bis zu 15 % reduzieren. Je nach System kann entweder eine komplette Zylinderbank (V-Motoren) oder auch einzelne Zylinder (Einzelzylinderabschaltung) abgeschaltet werden. Eingesetzt wird das System, vor allem wegen einer gewissen Mindest-Laufruhe, hauptsächlich bei Motoren mit mindestens acht Zylindern.

Motorbauarten

Reihenmotor Der Reihenmotor ist die am häufigsten verwendete Bauform des Verbrennungsmotors. Die Bezeichnung leitet sich für die Anordnung der Zylinder ab, die hier hintereinander in Reihe stehen. Die Zählung der Zylinder beginnt gegenüber der kraftabgebenden Seite des Motors. V-Motor Die Zylinder oder auch Zylinderbänke sind hier um Winkel zwischen 15° (Sonderfall VR-Motor von VW) und 120° (z. B. Moto Guzzi), üblicherweise 40°...90° zueinander geneigt und etwas versetzt angeordnet. Die beliebtesten Winkel sind 60° und 90°. Bei V-Motoren können die Pleuel der zusammengehörenden Zylinderpaare an derselben Kurbelwellenkröpfung (dies ist der Normalfall) oder an um die Kurbelwellenmitte gegeneinander gedrehten unterschiedlichen Kröpfungen (dies ist der Sonderfall) angelenkt sein. Erreicht der Zylinderwinkel im Grenzfall 180°, spricht man von einem 180°-V-Motor, nicht zu verwechseln mit einem Boxermotor. Boxermotor Die Zylinder oder auch Zylinderbänke sind dabei um 180° gegenüberliegend und etwas versetzt zueinander angeordnet. Berühmtester Vertreter ist der Motor des VW-Käfers, s. Kreiskolbenmotor Der Kreiskolben- oder nach dem Erfinder auch Wankelmotor ist sehr kompakt aufgebaut und benötigt keine Ventilsteuerung. Abgesehen von der unterschiedlichen Bewegungsart entspricht das Prinzip der Krafterzeugung dem des Ottomotors. Die vier Takte werden nicht während einer Auf- und Abwärtsbewegung eines Kolbens, sondern während der Drehbewegung in einer Scheibe ausgeführt. So wie beim Hubkolbenmotor mehrere Zylinder vorhanden sind, können auch beim Wankelmotor mehrere Scheiben kombiniert sein.

Elektronik

ACC

Adaptive Cruise Control (ACC) Das ACC besteht aus einem Radarsystem und einer Geschwindigkeitsregelanlage. Es passt die Geschwindigkeit dem vorausfahrenden Auto durch automatischen Bremsen und Beschleunigen an. Dabei hat der Fahrer die Möglichkeit festzulegen mit welcher Geschwindigkeit er dem vorausfahrenden Fahrzeug folgen möchte.

Steuergerät Generationen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Diesel (EDC Electronic Diesel Control) und Benzin (MED-Motronic) Steuergeräten. Seit dem Jahr 2000 gab es bisher jeweils 3 Generationen für beide Motorarten: 2000-2003 EDC 15 und MED 7.5 2003-2008 EDC 16 und MED 9.1 2008-heute EDC 17 und MED 17 Tricore, 128-Bit ASR Codierung

Was ist OBD?

(On-Board-Diagnose ) Das OBD ist ein Diagnosesystem, das während der Fahrt alle abgasrelevanten Bauteile und Systeme überwacht. Auftretende Fehler werden über eine Kontrollleuchte angezeigt und im jeweiligen Steuergerät gespeichert. Fehlermeldungen können über genormte Schnittstellen abgefragt werden.

Wegfahrsperre

Die elektronische Wegfahrsperre ist eine Schutzeinrichtung in Kraftfahrzeugen, die verhindern soll, dass diese unbefugt in Betrieb genommen werden können.

Elektrisches Gaspedal

Das Gaspedal wirkt bei heutigen Fahrzeugen wie ein Sensor. Dieser erkennt anhand der Pedalstellung unmittelbar den Leistungswunsch des Fahrers. Auf Basis dieses Ausgangssignals regelt die Motorelektronik Drosselklappe, Ladedruck und Zündung. Das elektronische System erleichtert die elektronische Motorsteuerung, reagiert schnell und ist eine technische Voraussetzung für das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESP).

Update

Update (englisch update = Aktualisierung) bezeichnet die Aktualisierung von Software oder Daten, Zweiteres beispielsweise als Datenbank-Updates, als Update einer Webseite oder eines Berichts. Ein Update kann auch für eine Methode in einer Software stehen, die ein Objekt aktualisiert (beispielsweise Bildschirmaktualisierung).

Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR)

Das MSR ist das Gegenstück zur ASR, da es ein Rutschen der Antriebsräder bei abrupter Gaswegnahme verhindern soll (vor allem auf glatter Fahrbahn). Das Steuergerät des Motors erhöht dafür kurzfristig die Motordrehzahl, um das Fahrzeug stabil und lenkbar zu halten.

Chiptuning

Unterschied Zusatzsteuergerät / Chiptuning

Zusatzsteuergeräte werden dem Motor-Steuergerät vorgeschalten und können mit wenigen Handgriffen ein- und ausgebaut werden. Durch die sogenannte Tuning-Box verfälschte Sensorwerte führen hierbei zu einer Leistungssteigerung, jedoch kann das unangetastete Steuergerät nur innerhalb seiner werksmäßig vorgegebenen Parameter arbeiten. Mit Chiptuning am Steuergerät selbst sind deutlichere Leistungssteigerungen zu erzielen, da die Parameter verändert werden können. Vorteil ist, dass hierbei die Software auf dem Steuergerät unverändert bleibt und somit kein Risiko besteht, das Steuergerät zu beschädigen.

Was ist Chiptuning?

Als Chiptuning bezeichnet man die Leistungssteigerung von Kfz-Motoren durch nachträgliche Änderung der werksseitig festgelegten Steuerparameter der elektronischen Motorsteuerung.

Flashen / Löten / Bootmode

Generell unterscheidet man zwischen 3 unterschiedlichen Verfahren, wie die Software vom Steuergerät ausgelesen und wieder beschrieben werden kann. Es kommt dabei meist auf die Generation des Steuergerätes an, welche Möglichkeit besteht. Alle 3 Varianten führen zum selben Ergebnis da die eingespielte Software meist identisch ist. • Variante 1, Löten (Tauschen des Chips im Motorsteuergerät): Das Steuergerät wird ausgebaut und der Chip ausgelötet. Anschließend wird mit einem EPROM-Programmer die originale Software ausgelesen. Während die Software von einem Chiptuner optimiert wird, kann anstelle des Chips ein Sockel eingelötet werden. Dies hat den Vorteil, dass man mit einfachen Mitteln den Chip jederzeit tauschen kann ohne weitere Lötarbeiten vornehmen zu müssen. Die getunte Software wird auf einem neuen Chip gespeichert – der originale Chip bleibt unverändert und kann jederzeit wieder in den Sockel eingesetzt werden. Diese Variante ist meist die einzige Möglichkeit ein Chiptuning bei Fahrzeugen vor dem Baujahr 2000 durchzuführen (daher auch der Name 'Chiptuning') • Variante 2 OBD (Lesen/Schreiben über die Serviceschnittstelle): Über die Diagnoseschnittstelle des Fahrzeugs kann mit einem entsprechenden Tuning-tool die Software des Motorsteuergerätes ausgelesen und auch beschrieben werden. Dieses Verfahren verlangt weder mechanische Veränderungen noch Lötarbeiten ist aber nicht bei allen Fahrzeugmodellen möglich. • Variante 3 BDM/Tricore: Bei diesem Verfahren muss das Motorsteuergerät ausgebaut werden. Im Inneren des Steuergerätes befindet sich eine genormte Schnittstelle, welche ein Auslesen bzw. Beschreiben der Software ermöglicht. Diese Schnittstelle wird auch vom Hersteller bei der Erstprogrammierung (Grundprogrammierung) des Steuergeräts benutzt.

Eco-Tuning

Der Begriff Ökotuning (englisch Eco-Tuning) bezeichnet das Tuning eines Automotors mit dem Ziel der Verbrauchsminderung. Per Chiptuning wird die Motorelektronik des Fahrzeugs modifiziert, so dass die Leistungscharakteristik verändert wird und ein geringerer Treibstoffverbrauch zustande kommt. Abhängig vom Fahrstil kann mittels Eco-Tuning durchaus eine signifikante Senkung des Kraftstoffverbrauchs erzielt werden.

Gaspedalboxen

Eine Pedalbox verändet die serienmäßig vorprogrammierte Gaspedalkennlinie des Herstellers. Es gibt keine Verzögerungsmomente mehr. Die Reaktion des Fahrzeuges erfolgt nun unmittelbar auf das verstärkte Signal der PedalBox. Der Fahrer erhält eine sportlichere und spontanere Rückmeldung vom Motor.

Fahrwerk

Dynamisches Fahrwerk

Das aktive Fahrwerkregelsystem reduziert Wankbewegungen des Fahrzeugs in Kurven und bei schnellen Ausweichmanövern durch Stabilisatoren an beiden Achsen auf ein Minimum. Zusätzlich wird durch die Wankverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse ein agiles und sicheres Fahrverhalten erzielt. Das Ergebnis: zielgenaues Lenkverhalten, höchste Agilität und spürbar verbesserter Fahrkomfort.

Domstrebe

Domstreben dienen im Autobau der Versteifung einer Karosserie. Oft werden Domstreben nachträglich eingebaut, um die Torsionsfestigkeit der Karosserie zu erhöhen. Dies kann nötig werden, wenn Änderungen am Fahrwerk (z.B. der Einsatz härterer Federn) die Belastung der Karosserie erhöhen. Seltener ist der Einsatz von Domstreben ab Werk. Diese können bei Fahrzeugen ohne festen Dachaufbau (Cabrio oder Roadster) jedoch bisweilen gewählt werden. Die Strebe verbindet die beiden vorderen und/oder hinteren Federbeindome, und verhindert somit, dass sich die Lage der Dome zueinander, und damit die Geometrie des Fahrwerkes verändern.

Gewindefahrwerk

Ein Gewindefahrwerk oder Schraubfahrwerk ist ein Automobil- oder auch Motorrad-Fahrwerk, das eine Verstellung der Bodenfreiheit mittels Gewinden am Federbein erlaubt.

Tuning

Dub

(DUB) ist die Bezeichnung von 20-Zoll-Felgen, im urbanen anglo-amerikanischen Sprachgebrauch.

Stance

Übersetzen kann man “Stance” mit “Haltung” oder “Stellung”. Bei Tunern wird der Begriff verwendet, um das Zusammenspiel verschiedener Faktoren im Räder- und Fahrwerksbereich zu beschreiben. Liegt ein Wagen möglichst tief auf der Straße und laufen die Räder extrem nah am Blech spricht man von einer “guten Stance” oder “gutem Fitment“.

Bremse

Muss die Bremse beim Tuning getauscht werden

Bremsen müssen auf Motorleistung, Fahrzeuggewicht und mögliche Fahrgeschwindigkeit abgestimmt sein. Zu den Bremsen der heutigen Fahrzeugen gehören meistens serienmäßig Anti-Blockier-System (ABS), Bremskraftverstärker und Elektronische Bremskraftverteilung (EBV) .

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